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Absorption
Aufnahme eines Stoffes in das Volumen eines anderen Stoffes. Bei Filament wandern Wassermoleküle in das Polymer hinein.
Nachschlagen ohne Umweg
Von Absorption bis Wasserdampf: kurze Definitionen für die Begriffe, die in unseren Anleitungen mit einem kleinen i markiert sind.
A
Aufnahme eines Stoffes in das Volumen eines anderen Stoffes. Bei Filament wandern Wassermoleküle in das Polymer hinein.
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Zusatzstoff, der einem Polymer gezielt Eigenschaften wie Farbe, Fließverhalten, UV-Schutz oder Festigkeit verleiht.
A
Anlagerung von Molekülen an einer Oberfläche. Sie ist von der Aufnahme in das Materialvolumen, der Absorption, zu unterscheiden.
D
Technische Herstellerdokumentation mit Materialeigenschaften, Verarbeitungsgrenzen und Prüfbedingungen für eine konkrete Produktvariante.
D
Abgabe zuvor aufgenommener Moleküle. Beim Trocknen verlässt Wasser das Filament und wird mit der Luft aus dem System geführt.
D
Durch zufällige Molekülbewegung verursachter Stofftransport von Bereichen hoher zu Bereichen niedriger Konzentration.
D
Möglichst dicht geschlossene Box, die trockenes Filament mithilfe eines Trockenmittels vor erneuter Feuchteaufnahme schützt.
D
Austrittsöffnung des Hotends, durch die die Polymerschmelze als definierter Strang abgelegt wird.
D
Solltemperatur des Hotends beim Drucken. Sie ist deutlich höher als eine zulässige Trocknungstemperatur und erfüllt eine andere Aufgabe.
E
Fördermechanik des Druckers, die Filament kontrolliert in Richtung Hotend bewegt. Sie ist nicht mit der Düse selbst gleichzusetzen.
E
Kontinuierliches Fördern und Formen eines Materials durch eine Öffnung. Im FFF-Druck wird Filament im Hotend geschmolzen und durch die Düse gedrückt.
F
Fused Filament Fabrication: additives Fertigungsverfahren, bei dem geschmolzenes Filament schichtweise abgelegt wird.
Auch verwendet: FDM
F
Mathematische Beschreibung zeitabhängiger Stoffwanderung entlang eines Konzentrationsgefälles. Sie ist ein Modell mit Annahmen, kein Universalwert für jedes Filament.
F
Strangförmiges Ausgangsmaterial für den FFF-Druck, meist als Kunststoff mit definiertem Durchmesser auf eine Spule gewickelt.
f
Kleine, zeitlich veränderliche Zwischenräume zwischen Polymerketten, durch die kleine Moleküle wie Wasser wandern können.
G
Temperaturbereich, in dem ein amorpher Polymeranteil von hart-glasig zu deutlich beweglicher und weicher übergeht.
G
Zustand, bei dem ein Material unter konstantem Klima im Mittel genauso viel Wasser aufnimmt wie es wieder abgibt.
H
Solltemperatur der Druckplatte. Sie beeinflusst Haftung und Verzug, sagt aber nichts über die richtige Filamenttrocknung aus.
H
Satz produktspezifischer Verarbeitungs- und Pflegeangaben des Herstellers, etwa Druck-, Bett- und Trocknungsparameter.
H
Beheizte Baugruppe des 3D-Druckers, die Filament aufschmilzt und der Düse zuführt.
H
Chemische Spaltung empfindlicher Bindungen durch Wasser. Bei Wärme kann sie Polymerketten verkürzen und ist durch späteres Trocknen nicht rückgängig zu machen.
H
Messgerät für die Luftfeuchte. In einer Drybox misst es die Luft an seinem Einbauort, nicht den Wassergehalt im Filament.
h
Eigenschaft eines Stoffes, Wassermoleküle aus der Umgebung aufzunehmen. Wie stark das geschieht, hängt von Polymer, Rezeptur und Klima ab.
Auch verwendet: Hygroskopie
K
Lager mit rollenden Kugeln zwischen Innen- und Außenring. In einer DIY-Drybox kann es die Reibung unter der Spule reduzieren.
O
Ringförmige Elastomerdichtung. Sie dichtet nur zuverlässig, wenn Durchmesser, Schnurstärke und Anpressfläche zur Verbindung passen.
P
Glykolmodifiziertes Polyethylenterephthalat; ein thermoplastischer Polyester, der häufig für zähe technische Druckteile eingesetzt wird.
P
Polylactid; ein thermoplastischer Polyester, der wegen seiner einfachen Verarbeitung häufig im FFF-Druck verwendet wird.
P
Erhöhung der Beweglichkeit von Polymerketten durch einen eingelagerten Stoff. Wasser kann dadurch Werkstoffeigenschaften und Schmelzverhalten verändern.
P
Ungleichmäßige elektrische Ladungsverteilung in einem Molekül. Sie beeinflusst, wie stark Wasser mit einem Polymer wechselwirken kann.
P
Werkstoff aus sehr langen, wiederholt aufgebauten Molekülketten. Die Ketten liegen nicht als vollständig dichte, starre Wand vor.
P
Polytetrafluorethylen; reibungsarmer Kunststoff, der häufig als Führungsrohr für Filament verwendet wird.
r
Verhältnis des aktuellen Wasserdampfgehalts zur bei derselben Temperatur maximal möglichen Menge, angegeben in Prozent.
R
Kurzes Zurückziehen des Filaments bei Leerfahrten, um Nachlaufen aus der Düse und Fäden zu reduzieren.
S
Fließfähiger Zustand eines erwärmten Thermoplasts. Im Hotend wird Filament zur Polymerschmelze und anschließend durch die Düse gefördert.
S
Durchführung durch eine Behälterwand, die auf beiden Seiten befestigt und mit einer passenden Dichtung abgedichtet wird.
S
Poröses Trockenmittel auf Siliziumdioxidbasis, das Wassermoleküle an seiner großen inneren Oberfläche bindet.
S
Software, die ein 3D-Modell in Schichten und Maschinenbefehle für einen konkreten Drucker übersetzt.
S
Gespeicherter Satz von Druckparametern, den eine Slicer-Software für Drucker, Material und Qualitätsziel verwendet.
S
Oberbegriff für die Aufnahme oder Anlagerung eines Stoffes; umfasst hier Adsorption an der Oberfläche und Absorption in das Material.
S
Träger, auf dem Filament aufgewickelt ist. Durchmesser, Breite, Nabe und Werkstoff beeinflussen die Kompatibilität mit Box und Trockner.
S
Feine Kunststofffäden zwischen getrennten Bereichen eines Druckteils, die mehrere mögliche Ursachen haben können.
S
Konisch abgestufter Bohrer für mehrere Lochdurchmesser. Bei dünnem Kunststoff muss er kontrolliert und mit geeigneter Unterlage verwendet werden.
T
Kunststoff, der beim Erwärmen erweicht oder schmilzt und beim Abkühlen wieder fest wird.
T
Thermoplastisches Polyurethan; elastisches Filament, dessen flexibler Strang besonders empfindlich auf Reibung im Zuführweg reagieren kann.
T
Material, das Wasser aus der umgebenden Luft bindet und so in einer dichten Box ein trockenes Klima unterstützt.
T
Vom Hersteller für einen definierten Trocknungsprozess freigegebene Temperatur. Sie ist kein universeller Materialwert.
V
Materialvolumen, das pro Zeit durch die Düse gefördert wird. Blasen oder schwankende Förderung können ihn ungleichmäßig machen.
W
Gasförmiges Wasser in der Luft. Auch ohne sichtbare Tropfen können einzelne Wassermoleküle mit einem Polymer wechselwirken.